3. INTEGRATIVES FESTIVAL 12. - 21. Oktober 2011      Konzept · Aktuell · Gruppen · Presse · Archiv · Kontakt

Theater Apropos München >>  Uraufführung Unterwegs nach Utopia. Ein Zwischenstopp
mit Barbara Altmann, Lorenz Claussen, Leonhard Fiedler, Jonas Heisenberg, Dagmar Koch, Javier Kormann, Sibylle Kraemer, Theresa Peters, Zoltan Sloboda, Ildiko Tischler, Christian Zimmermann
Regie Anette Spola & Rudolf Vogel · Bühne CLaudia Karpfinger · Kostüme Katharina Schmidt · Licht Barbara Westernach · Regieassistenz Carla Dietl · Koproduktion TamS & Ariadne e.V.
Allesamt Loser in ihrem bisherigen Leben, unternehmen sie gemeinsam die Reise ins Ungewisse, frei nach dem Motto „Was Besseres als den Tod finden wir überall“. Das Stück verbindet Motive der Bremer Stadtmusikanten mit dem Gesellschaftsmodell des Thomas Morus und persönlichen Erfahrungen der DarstellerInnen. Für einen Moment wird Morus' Utopia Wirklichkeit – auf dem Theater.
Theater Apropos, gegründet 1998, geht zurück auf eine Initiative von Ariadne e.V., Verein zur Hilfe für Alters- und seelisch Kranke. Menschen mit seelischen Erkrankungen stehen gemeinsam mit Therapeuten auf der Bühne. In jeweils einjähriger Arbeit wurden bisher sieben Produktionen erfolgreich zur Aufführung gebracht.

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atelier hpca München Ausstellung Figurinen und Figuren
Rudolf Bodmeiers Frauen-Idole, die auf Papier gezeichnet, dann auf Karton kaschiert und ausgeschnitten werden, bewegen sich emotional zwischen geheimer Anziehung und Abstoßung, Faszination und Rätsel. Sie werden zur Projektionsfläche für das eigene symbolische Leben wie zum Austragungsort innerer Konflikte.
Christine Fredl setzt in ihrer Arbeit unterschiedliche Techniken parallel ein. 2005 begann sie mit einer umfangreichen Serie von großformatigen Bildnissen der Menschen ihrer nahen Umgebung, bei der sie einige wenige, bildkräftig reduzierte Formen zu einem flächigen Aufbau verbindet.
atelier hpca ist eine Einrichtung zur Förderung von KünstlerInnen mit geistiger Behinderung in den Werkstätten des Heilpädagogischen Centrum Augustinum München. Sie umfasst eine Ateliergemeinschaft von zwanzig KünstlerInnen, eine ihr angeschlossene Galerie und die eigene Kunstsammlung.

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Klabauter Hamburg >> Crazy SommerNACHTsTRAUM
mit Dagmar Dethlefsen, Sabrina Fries, Oliver Gerhard, Katrin Heins, Conni Neudeck, Amon Nirandorn, Sven Olejnik, Niklas Oldhafer, Lars Pietzko, Agnes Wessalowski, Emily Willkomm
Buch & Regie Astrid Eggers · Musik Florian Polzin · Dramaturgie Alina Gregor · Bühne Tina Erösova · Kostüme Dorea Klöwer
Hier verbinden sich Shakespeares Sommernachtstraum und Ideen aus Benjamin Leberts Roman Crazy, der Paare in mindestens ebenso schräge, liebestolle Irrungen und Wirrungen schickt wie der englische Dramatiker. Es entfaltet sich ein Reigen aus Sein und Schein in Nacht- und Tagträumen, den die jungen Menschen als lang ersehnte Liebesverführung auf einer Klassenreise im Wald erleben.
Klabauter, seit 1998 unter der Leitung von Astrid Eggers, ist ein Projekt der Hamburger Stiftung Das Rauhe Haus, wo junge behinderte Menschen mit besonderen darstellerischen Fähigkeiten als professionelle SchauspielerInnen arbeiten. Sie werden dabei genauso entlohnt und sozialversichert wie Beschäftigte in Werkstätten für Behinderte.

TheaterAtelier München >> Morgen ist heute schon gestern nach Ovid
mit Adam Äppel-Woi, Isidor Äquator, Anna Blume, Annema Bub, Arman Florestan, Tobias Hallensleben, Camelia Herta, Aline Medius, Jean Püscho, Carola Wisnet, Ursula Welscher-Forche
Regie Carola Wisnet, Ursula Welscher-Forche · Musikalische Leitung Andi Arnold · Musik Hari Kainzbauer, Norbert Kanz, Andi Arnold · Kostüme Gudrun Hanke · Bühnenbild Hans Blersch
Angeregt vom letzten Buch aus Ovids Metamorphosen entstanden Geschichten über Liebe und Hass, Leben und Sterben, Verzweiflung und Hoffnung, die zu einem bunten, traurig-heiteren musikalischen Bilderbogen zusammengefügt wurden.
Das TheaterAtelier in München-Haidhausen ist seit 1997 Tagesstätte und Treffpunkt für Menschen mit psychosozialen Problemen, wo sie mit professionellen KünstlerInnen gemeinsam arbeiten. Was zählt, ist die Lust, sich mit Körper, Mimik, Maske und Stimme auszudrücken, mit Materialien zu experimentieren und – allein oder gemeinsam – Kunst zu schaffen.

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Thikwa Berlin >> Kafka am Sprachrand
mit Dominik Bender, Wolfgang Fliege, Karol Golebiowski, Corinna Heidepriem
Regie Dominik Bender & Anke Mo Schäfer · Bühne & Kostüme Isolde Wittke · Licht Urs Hildbrand · Koproduktion Theater Thikwa & Theater zum westlichen Stadthirschen
Vier unterschiedlich sprachfähige und sprechwillige Schauspieler werden mit Textminiaturen von Franz Kafka konfrontiert und reagieren darauf. Es entwickelt sich ein unberechenbares Spiel aus merkwürdigen Begegnungen, wo aus Laut Klang, aus Klang Sprache, aus Sprache Sinn entsteht.Ein Drahtseilakt für hoffnungsvoll überforderte Clowns, die Kafka statt ins Herz auch schon mal in eine Plastiktüte schließen.
Die Produktionen des Theater Thikwa werden von SchauspielerInnen mit und ohne Behinderung gemeinsam erarbeitet. Seit 1990 sind unter der Leitung von Gerlinde und Klaus Altenmüller zahlreiche Inszenierungen, Filme, Videos und Performances entstanden, die bei vielen Festivals im In- und Ausland gezeigt werden konnten

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Kraud & Ruam Alkoven OÖ >> 's Keazzal A vaflixde Liabsgschichd
Regie Christian Suchy
Der Prinz Rudi hat ein Herz, die Mizzi möchte es, die Rosl kriegt es, will es aber nicht. Den Karli will die Rosl und die Rosl will der Karli, bloß will das der Herr Hugo nicht, weil er den Prinz Rudi möchte. Aber was will der Franzl und wieso? Der Alois steht umanander, die Frau Hanni passt auf, die Gretl räumt zsamm, die Veverl und die Stefferl, die depperten Schwestern, sind deppert. So ein Malheur! Und der Herr Herbert hat ein Kerzerl: das Kerzerl!
's Keazzal ist die fünfte Produktion von Kraud & Ruam, bei der BewohnerInnen des Institutes Hartheim als Träger des Ensembles und Mitglieder der freien Theaterszene zusammen spielen. Die Gruppe arbeitet experimentell: Das Erleben der SchauspielerInnen, ihre Alltagserfahrungen, Träume, Fantasien und Gefühle werden zur Basis des Dargestellten.

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Vollgas Fürth >> Abschlusskonzert
mit Lisa Dahlmann Keyboard · Stefan Schweidler Gitarre
· Matthias Noras Gitarre · Tyrone Vickers Bass · Christian Pommer Saxofon, Gesang · Tobias Gehring Akkordeon · Reimund Gerbl Schlagzeug · Uschi Dittus Leitung & Saxofon
Die Band ist seit 2009 ein Projekt der Musikschule Fürth, in der junge Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, die alle in einer Werkstatt der Lebenshilfe e.V. arbeiten, eine zweijährige musikalische Ausbildung erhalten.