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Theater Thikwa Berlin Subway to Heaven Ein Portrait mit U-Bahnen und anderen Nebenwirkungen von, mit & über Torsten Holzapfel & Martin Clausen · Regie Gerd Hartmann · Bühne Isolde Wittke & Torsten Holzapfel · Kostüme Heike Braitmayer · Licht Ralf Arndt

Die Performance der Reihe Nahaufnahme rückt dem Thikwa-Urgestein Torsten Holzapfel auf den Pelz. Und seinem Leben. Oder er seinem Partner Martin Clausen. Eine Geschichte der Überwältigung und ein Spiel der Identitäten. "Als verträumte Architekten treten Clausen und Holzapfel auf und erschaffen auf der Bühne eine Welt aus wunderbaren Geschichten (frei nach Isabel Allende), in denen die Zeit nicht nach Uhren und Kalendern gemessen wird, die Geister sich mit an den Tisch setzen und zu den Menschen sprechen, in der Vergangenheit und Zukunft ein Teil derselben Sache sind, und die Wirklichkeit der Gegenwart ein Kaleidoskop aus ungeordneten Spiegeln, in denen alles geschehen kann. Mich entlassen sie in beschwingter Melancholie (falls es so etwas gibt) ..." Theaterkritik Berlin


Maximilian Dorner Susanne Plaßmann & Manuel Dengler München Suzie Diamonds & Käptn Wheelchair retten die Nacht Ein komisch-musikalischer Abend zwischen Comedy, Kabarett & Theater über Behinderungen aller Art

Letzter Tag einer Kreuzfahrt. Die Passagiere sind eben vom Landgang zurück und warten auf das legendäre Captain's Dinner. Doch das Ablegen verzögert sich. Die Chef-Stewardess Suzie Diamonds, der als Konzertpianist umdeklarierte Küchenjunge und Käptn Wheelchair müssen die Passagiere irgendwie unterhalten: mit Szenen aus Filmen, Serien und Beobachtungen aus ihrem Leben als Frau, Ausländer und Rollstuhlfahrer... politisch korrekter geht es nicht.


kraut_produktion &Theater HORA Zürich Human Resources Ein Gemeinschaftsdelirium mit Gianni Blumer, Nikolai Gralak, Matthias Grandjean, Thomas U. Hostettler, Nils Torpus, Sandra Utzinger, Fabienne Villiger Regie Michel Schröder Bühne Silvia Buonvicini, Severin Hofmann · Kostüme Nic Tillein Video Roland Schmidt · Licht Marek Lamprecht · Produktionsleitung Lukas Piccolin · Assistenz Katharina Balzer · Tourneetechnik Holger Bruder

"Bin ich ein fortpflanzungswürdiges Glied dieser Gesellschaft?" – "Kommt drauf an, wie viele deiner Freundschaftsanfragen bestätigt wurden." Die Herrschaft der Clicks und Likes in allen Lebenslagen, als quasinatürliche Selektion des Neuzeit-Rushs. In Human Resources geht nun die Ausschussware dieses optimierten Humankapitals in die Offensive. Die Randständigen und Behinderten von kraut_produktion und Theater HORA haben sich zu einer Art Saubannerzug zusammengetan, um das nicht-ökonomische Outsidertum zu zelebrieren. Um eine sinnliche Antithese zur Gegenwart aufzustellen und dem Sein einen zwar vielleicht schlecht vermarktbaren, dafür aber umso unverzichtbareren künstlerischen Mehrwert abzutrotzen. Jenseitig menschlich und garantiert live.

Stopgap Dance Company Surrey UK Artificial Things Künstlerische Leitung & Choreographie Lucy Bennett · mit Amy Butler, Laura Jones, Chris Pavia, Dave Toole, David Willdridge · Bühne & Kostüm  Anna Jones · Licht Chahine Yavrovan · Kompositionen Christopher Benstead, Jim Pinchen, Andy Higgs · Gast-Choreograph Yoshifumi Inao

Fünf Menschen versuchen miteinander auszukommen. In der Gesellschaft der anderen langsam erstickend, flüchten sich die Individuen der Gruppe in eine wilde Rock-’n’-Roll-Party. Chaos und Auflehnung gehen jedoch immer mehr in Spielplatz-Politik über, und dabei treten einige unbequeme Wahrheiten zutage. In diesem Stück lässt die Stopgap Dance Company eine komplexe Welt voller Rätsel entstehen, die unsere Vorstellungen von Einheit und Koexistenz in Frage stellt.

Theater Apropos München Sinds net bös Eine szenische Collage mit Musik mit Barbara Altmann, Dagmar Koch, Javier Kormann, Astrid Polak, Anton Prestele · Regie & Musikalische Einstudierung Anton Prestele · Dramaturgische Mitarbeit & Assistenz Barbara Altmann · Bühne & Kostüme Claudia Karpfinger & Katharina Schmidt · Licht Peter Mentzel · Produktion ARIADNE e.V.

Auf der Suche nach dem Leben und der Liebe machen sie sich auf den Weg. Sie fangen die Geräusche des Alltags ein, finden auf einem Balkon den Sound des Lebens, erfahren in einem U-Bahnsperrengeschoss die Freiheit und treffen auf einer Kegelbahn auf zwei Clowns. Sie ziehen mit einem singenden Jäger um die Häuser und bauen auf die Komik und Melancholie des Lebens. Als Gaukler, Straßenmusikanten, Vagabunden und Träumer nehmen sie das Publikum mit in ihre Welten, die, vielleicht, nicht nur die ihrigen sind.


BewegGrund & Numero 23Prod. Bern CH 10x The Eternal Ein Tanzstück für sechs DarstellerInnen mit & ohne Behinderung mit Diane Decker, Stéphane Veccione, Esther Kunz, Konrad Stokar, Raphaël de Riedmatten, Antony Quenet · Künstlerische Leitung / Regie Massimo Furlan · Dramaturgie Claire de Ribaupierre · Choreografische Begleitung Anne Delahaye · Künstlerische Leitung BewegGrund Susanne Schneider · Komposition Stéphane Vecchione, basierend auf dem Song "The Eternal" von Joy Devision · Licht Antoine Friderici

Es herrscht das Prinzip der Wiederholung: Neuanfänge, Reprisen und Loops. Die DarstellerInnen sind im Raum verwurzelt. Zunächst regungslos, beginnen sie sich allmählich zu bewegen. Die Gesten setzen immer wieder neu ein, folgen der Musik. Diese beginnt immer wieder von vorne, so wie die Bewegungen. Einmal, zweimal, dreimal... Die Idee ist rhythmisch, die Erfahrung hypnotisch. Die Zeit wird aufgehoben und bleibt stehen. 


I Can Be Your Translator Dortmund Displace Marilyn Monroe von & mit Kathrin Eckhoff, Linda Fisahn, Christian Fleck, Milli Häuser, Achim Kämper, Bastian Ostermann, Anna Reizbikh, Christian Schöttelndreier, Alexander Tsitsigias, Laurens Wältken · Regie, Dramaturgie & Produktionsleitung Lis Marie Diehl, Christoph Rodatz · Kostüm Julia Strauß · Maske Sarah Weigelt · Bühne Stückwerk - Objekt- und Raumdesign · Assistenz Julia Hülsken, Lina Jung · Hospitanz Myriel Ramhorst · Ton & Licht Jonas Hinz, Andreas vom Hove, Hanno Sons

Info in leichter Sprache I CAN BE YOUR TRANSLATOR ist eine Gruppe, die Musik und Theater macht. Der Name bedeutet: "Ich kann dein Übersetzer sein". In der Gruppe machen ganz unterschiedliche Leute mit. Die Gruppe macht bald ihr erstes Theater-Stück. In dem Theater-Stück geht es um Marilyn Monroe. Marilyn Monroe war ein berühmter Film-Star in Amerika. Sie ist schon über 50 Jahre tot. Trotzdem ist sie immer noch sehr bekannt. Viele Menschen finden sie sehr schön. Marilyn Monroe war aber trotzdem sehr unglücklich. Deswegen ist das Theater-Stück manchmal traurig. Aber manchmal auch sehr lustig. In dem Theaterstück gibt es viel Musik. Das sind bekannte Lieder von Marilyn Monroe. Aber die Lieder werden modern gespielt.


Theater Brût Passau Muuuh! Eine Bergbauerntragikomödie in einem Akt von & mit Dominik Hobelsberger, Christine Kiesch, Markus Köhler, Andrea Penzenstadler, Sieglinde Schmidt, Florian Seidl, Harry Winterstein, Claudia Zobel Inszenierung & Bühnenbild Gerhard Bruckner · Pädagogische Betreuung Michael Fränzel, Martina Huber

"Endlich Bauerntheater!", so das erfreute Aufatmen der acht Schauspieler/innen von Theater Brût. Sie wollen keine traurigen Stücke mehr spielen. Ein graues Bergmassiv türmt sich auf und a Rindviech bleibt a Rindviech. Der Almenrausch und das Edelweiß kommen in einer Plastiktasche daher. Acht Kühe mühen sich ab, vier Dirndlkleider drehen sich im Kreis bis den Milchkannen schwindlig wird, drei Haglstöcke klopfen um die Wette, zwei Lederhosen und eine Kuhglocke geben ihr Bestes. Mit Texten, hauptsächlich von Georg Paulmichl, spielt sich die Schauspieltruppe um Kopf und Kragen.


Zoltan Sloboda (Gitarre & Gesang) München I WANT TO TRAVEL FAR Lieder von Liebe und Einsamkeit, von kleinen Glücksmomenten und heiteren Augenblicken aus dem Leben des Sängers. Zoltan Sloboda lernte bei der Probenarbeit mit dem Theater Apropos den Komponisten Anton Prestele kennen, der dessen Lieder arrangierte und mit ihm gemeinsam eine Bühnenfassung erarbeitete.


Atelier hpca Grab It! Ausstellung Sabine Münch Kaltnadelradierungen aus den Jahren 2005 bis 2015 Mit großem grafischem Gespür für die Wirkungen dieses Mediums hat die Künstlerin in wenigen Jahren über dreihundert Darstellungen von Gebrauchsgegenständen, Musikinstrumenten, Lebensmitteln und Tieren geschaffen.

 

14. bis 23. Oktober 2015