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Theater DIE TONNE Reutlingen Charlie Begegnung mit Chaplin, dem Meister der Komik
mit Bahattin Güngör, Seyyah Inal, Alfhild Karle, Anna-Kathrin Killguss, Cornelius Hoffmann-Kuhnt, Dominik Lohmüller, Antje Rapp, Jochen Rominger, Franziska Schiller, Michael Schneider, Katja Trumpold, Bernd Wegener, Gabriele Wermeling, Stephan Wiedwald, Maria Stroppel, Katharina Witte Regie Enrico Urbanek Ausstattung Ilona Lenk Choreographie David Williams Musik Michael Schneider, Bernd Wegener

Was macht den besonderen Charme der von Charlie Chaplin geschaffenen Figuren aus, die sich ebenso liebenswert wie pfiffig in einer kalten, profitorientierten Welt behaupten und dabei häufig die ganz Großen als lächerliche Witzfiguren überführen? Wie ging es an den damaligen Filmsets zu? Und wie war Chaplin als Mensch, als Schauspieler, als Regisseur? In ihrer neuesten Produktion unternimmt die inklusive Gruppe am Theater DIE TONNE eine spielerische Erkundung des Phänomens Charlie Chaplin und seiner Filmwelt und lässt daraus einen klang- und bildreichen poetischen Theaterabend mit vielen kleinen Szenen und Begegnungen rund um das Leben und Wirken des großen Komikers entstehen. Kammer 2


Stopgap Dance Company Surrey, England The Enormous Room
mit Christian Brinklow, Amy Butler, Meritxell Checa, Nadenh Poan, Hannah Sampson, David Toole Künstlerische Leitung & Choreographie Lucy Bennett Bühne & Kostüme Anna Jones Musik Dougie Evans

Zwei Menschen in einem Raum, Vater und Tochter, verbunden durch die Trauer um einen geliebten Menschen und gleichzeitig im Umgang damit einander fremd. Während Dave sich im Wohnzimmer verbarrikadiert und gefangen in den Erinnerungen an seine tote Frau immer mehr den Bezug zur Realität verliert, versucht Sam, die Erinnerungen hinter sich zu lassen und der Isolation zu entfliehen. Als ihr das nach vielen inneren Kämpfen gelingt, wird damit auch der Weg für eine Annäherung zwischen Vater und Tochter frei. Kammer 2


„Ich bin O.K.“ Dance Company Wien Kein Stück Liebe
mit Mike Brozek, Simon Couvreur, Clara Horvath, Lina Hufnagl, Moritz Lembert, Raphael Kadrnoska, Maria Naber, Andrea Novacescu,| Felix Röper, Kirstin Schwab, Alexander Stuchlik, Sophie Waldstein Regie Verena Kiegerl Choreographie Hana und Attila Zanin Bühnenbild ART for ART, Heinrich Spilka Musikbearbeitung Stefan Voglsinger
Bei einem Blick in die Medien scheint es nur ein Thema zu geben: die Flüchtlingssituation und die Angst vor Überfremdung und Terror. Wie kann man sich davon distanzieren, wie weit muss man sich damit auseinandersetzen, wie kann man im eigenen Leben Leichtigkeit bewahren, wenn ringsum alles zugrunde zu gehen scheint? Tagtäglich ist man mit Themen konfrontiert, die immer noch mehr Fragen aufwerfen und keine Antworten geben … Und wann geht es endlich wieder um die Liebe? Ohne Wertung und Fazit präsentieren elf TänzerInnen einen Prozess der Auseinandersetzung, der motiviert, die Schwierigkeiten des Lebens mit Humor, Leichtigkeit und Hoffnung zu betrachten. Denn letzten Endes muss doch die Liebe siegen! HochX


Theater Apropos München Valentin in Halifax
frei nach Texten von Karl Valentin mit Barbara Altmann, Maria Bauer, Babette Bühler, Laura Helle, Dagmar Koch, Javier Kormann| Anton Prestele, Kerstin Schultes, Zoltan Sloboda, Roswitha Teschner Konzept & Regie Anton Prestele Bühne & Kostüme Claudia Karpfinge, Katharina Schmidt Musik Anton Prestele, Zoltan Sloboda Licht Barbara Westernach
Alles beginnt mit einem Jugendtraum: Valentin in Halifax. Und weil Träume eben doch keine Schäume sind, macht sich das Theaterensemble auf den Weg. Wenn’s in der Luft nicht mehr weitergeht, kraulen sie dank Roswitha, die früher ohne Pause hin und zurück durch den Starnberger See schwimmen konnte, eben kreuz und quer durch den Atlantik. Träumen von Enten, die endlich einen Wurm finden. Philosophieren über die Bedeutsamkeit von trocken Brot, entdecken am Meeresgrund neben einem Theater einen toten Taucher, erfreuen sich an Don Quichotte im Kampf mit den Windmühlen der Liebe und der singenden Carmen. Ob sie ihr Ziel jemals erreichen? Wer weiß – sicher aber kommen sie ihrem Wunsch näher, die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen. Nur nicht die Koordinaten vergessen: 44° 39’ N, 63° 34’ W...
TamS


collectif DADOFONIC Luxemburg Wat(t) nu mit Lelita Almeida, Acacio Barbosa, Laurent Blitgen, Pedro Cardoso, Cristiano Dias Andrade, Nathalie Dumont, Sandra Fernandes, Laura Fischbach, Fräncki Friederich, Filis Furtado, Raphaël Lux, Jacqueline Schockmel Konzept & Regie Dagmar Weitze, Claude Englebert Bühne & Kostüme Dagmar Weitze, collectif DADOFONIC Choreographie Annick Pütz Musik Fränz Hausemer
Die Figuren in diesem Stück schwanken, taumeln und torkeln. Sind sie Männer oder Frauen? Sind sie Menschen oder Objekte? Vielleicht ein Paket, ein Teppich, ein Topf oder gar ein Kloakenrohr? Sie haben alle möglichen Gebrechen und ihr Verhalten mutet merkwürdig an. Wie in einem Kaleidoskop spiegeln sich die Charaktere untereinander und versuchen so, sich selbst und die Welt zu verstehen. Inspiriert von Samuel Becketts Roman Watt setzen sich die 13 DarstellerInnen des collectif DADOFONIC mit der Absurdität des menschlichen Daseins, der Vielfalt individueller Erscheinung und dem Scheitern des Einzelnen an den Zumutungen des Lebens auseinander. HochX


Theater Thikwa Berlin Zwillinge mit Corinna Heidepriem, Anne Tismer, Max Edgar Freitag (Gast) Konzept & Regie Nicole Hummel, Anne Tismer Bühne Isolde Wittke Kostüme Heike Braitmayer
Zwei Zwillingsschwestern verabreden sich am Flughafen, doch plötzlich will eine von ihnen auf keinen Fall fliegen. Während sie Flieger um Flieger verpassen, hängen sie ihren Träumen nach, lassen aus ihnen plastische Objekte entstehen und versuchen zu ergründen, wie sich Autismus anfühlt. Eine Begegnung zweier eigenwilliger Akteurinnen, die bei aller Nähe nicht unterschiedlicher sein könnten. Die Performance ist die fünfte Produktion der Porträtreihe „Nahaufnahmen“, in denen einzelne Thikwa-DarstellerInnen mit ihren besonderen künstlerischen Eigenschaften vorgestellt werden. In den letzten Jahren waren aus dieser Reihe bereits die Stücke Protokoll Pankow und Subway to Heaven beim Festival grenzgänger zu sehen. TamS


Theater Brût Passau Muuuh! Eine Bergbauerntragikomödie in einem Akt von & mit Dominik Hobelsberger, Christine Kiesch, Markus Köhler, Andrea Penzenstadler, Sieglinde Schmidt, Florian Seidl, Harry Winterstein, Claudia Zobel Inszenierung & Bühnenbild Gerhard Bruckner · Pädagogische Betreuung Michael Fränzel, Martina Huber
"Endlich Bauerntheater!", so das erfreute Aufatmen der acht Schauspieler/innen von Theater Brût. Sie wollen keine traurigen Stücke mehr spielen und schon kommt auf der Bühne das Dorftheater zur Aufführung. Ein graues Bergmassiv türmt sich auf und a Rindvieh bleibt a Rindvieh. Der Almenrausch und das Edelweiß kommen in einer Plastiktasche daher. Acht Kühe mühen sich ab, vier Dirndlkleider drehen sich im Kreis, bis den Milchkannen schwindlig wird, drei Haglstöcke klopfen um die Wette, zwei Lederhosen und eine Kuhglocke kommen zum Einsatz. Ein Erbhof und ein Kleinhäusler treten auf und sorgen für Lachfalten, und weil sie nicht genug kriegen können, treiben sie es bis zum Wahnsinn ...TamS


Teatro la Ribalta Bozen Superabile Ein Theater-Comic für Kinder ab 7 Jahren, Jugendliche und Erwachsene mit Mathias Dallinger, Melanie Goldner, Daniele Bonino, Jason De Majo, Rocco Ventura Regie Michele Eynard Künstlerische Mitarbeit Paola Guerra
Aus der Perspektive von Menschen im Rollstuhl, die tagtäglich mit ihrer eingeschränkten Mobilität umgehen müssen, versucht Superabile mit Leichtigkeit, Rhythmus und Humor ein schwieriges Thema anzugehen: das Anderssein. Wie in einem Comicstrip schaffen auf den Hintergrund projizierte Zeichnungen Situationen, in denen vier SchauspielerInnen, zwei davon im Rollstuhl, von ihren Träumen erzählen, von ihrem täglichen Leben, den Blicken der Anderen, dem ständigen Angewiesensein auf fremde Hilfe, dem Fehlen jeglicher Intimität, dem Verlust von Autonomie und Privatsphäre. Mit Mut und Ironie gewähren die DarstellerInnen dem Zuschauer einen Einblick in ihre Welt. TamS


Ausstellungseröffnung atelier hpca Hannes Gaensslen DIE GROSSE WELLE
Öffnungszeiten Do. 30.3. 17.00 – 19.30 Uhr Sa. 1.4., So. 2.4. 14.00 – 17.00 Uhr Mo. 3.4., Mi. 5.4., Do. 6.4., Fr. 7.4. 17.00 – 19.30 Uhr Sa. 8.4. 14.00 – 19.30 Uhr 
Hannes Gaensslen wurde 1967 in Reutlingen geboren und lebt in Unterschleißheim. Obwohl seine Mutter schon früh sein künstlerisches Talent entdeckte und förderte, entschloss Gaensslen sich erst 2016, im atelier hpca in Vollzeit als Künstler zu arbeiten. In seinen Zeichnungen beschäftigt er sich mit seinen Emotionen und seiner Umwelt. „Ich möchte ausdrücken, wie meine innere Welt aussieht.“ Dies geschieht durch die Kombination von verschiedenfarbigen Bändern. Hannes Gaensslen sagt dazu: „Ich bin der Farbdoktor.“ Die Wellen, Schwingungen oder auch „Schwankungen“, wie der Künstler sie bezeichnet, stellen das Auf und Ab seiner Gefühle und Empfindungen dar. Die einzigartige Linienführung, in Kombination mit den farbigen Bahnen, verleiht seinen Werken einen großen ästhetischen Reiz und Wiedererkennungswert. Bei den meisten Arbeiten dienen dem Künstler Bleistift und Buntstifte als Mittel der Darstellung. TamS Garage
29. März bis 8. April 2017